Ein Autor erhält gleich zwei Denkmäler in Finnlands Hauptstadt

2018 jährt sich der 200. Geburtstag des Schriftstellers und Akademikers, Zacharias Topelius, dessen Poesie, Prosa und Kindergeschichten unvergesslich geblieben sind.

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Zacharias Topelius (14. Januar 1818 – 12. März 1898) war ein finnischer Schriftsteller mit schwedischer  Muttersprache (im heutigen Finnland sind Finnisch und Schwedisch Amtssprachen). Er wurde nahe bei dem Städtchen Nykarleby (Uusikaarlepyy auf Finnisch) in der mittelwestfinnischen Küstenregion von Österbotten geboren und zeigte schon früh Interesse am Lesen.

1831 zog er nach Helsinki, um dort die Schule zu besuchen. Dort machte er auch Bekanntschaft mit dem Dichter J. L. Runeberg sowie weiteren literarischen und kulturellen Größen der damaligen Epoche. Mit der Zeit galt er als einer ihrer Nachfolger.

Von 1841 an machte Topelius Karriere als Redakteur und schrieb Sachbeiträge sowie Serienromane für die schwedischsprachige Zeitung Helsingfors Tidningar. Die Auflage der Publikation stieg in der Zeit seiner damaligen Tätigkeit enorm an.

1854 erhielt er eine Professur für finnische Geschichte an der Zaristischen Alexander-Universität in Helsinki. Wesentlich später übernahm er den Posten des Rektors der Universität.

In unseren Tagen ist er immer noch als überaus schöpferischer Verfasser von Gedichten, Prosa und Kinderbüchern bekannt. 1932 wurden ihm zu Ehren in der finnischen Hauptstadt gleich zwei öffentliche Statuen enthüllt. Das Denkmal von Ville Vallgren steht gegenüber dem Design Museum und zeigt den Schriftsteller mit mehreren Mädchen und Jungen zusammen beim Vorlesen. Das zweite von Gunnar Finne befindet sich auf der Esplanade und porträtiert zwei weibliche Figuren, die Wahrheit und Fiktion darstellen.

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