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thisisFINLAND Magazine 2016

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Do-It-Yourself-Restaurants und Street-Food-Festivals verleihen der finnischen Esskultur Pepp – und sind eine dauerhafte Einrichtung.

Ein neuer, kommunaler Trend schwappt durch die finnische Restaurantszene. Am viermal jährlich stattfindenden „Restaurant Day“ kann jeder einen Tag lang sein eigenes Restaurant eröffnen. Und an kreativen Ideen mangelt es nicht: Essen wird aus Fenstern, Autos oder sogar an Seeufern serviert. Der erstmals 2011 in Finnland eingeführte Restauranttag zählt heute zu den größten kulinarischen Festivals der Welt. Bislang schossen solche Restaurants in 72 Ländern aus dem Boden. Im Mai 2015 öffneten 2.497 Ein-Tages-Restaurants in 34 Ländern ihre Pforten.

Restaurant Day in Helsinki Das Team von Keittopäivä grüßt freundlich in die Kamera (Keittopäivä bedeutet „Suppentag“): Paul Kernick (links), Noora Virtaniemi und Mia Lehto. Gäste genießen die Suppe.

Restaurant Day in Helsinki Das Team von Keittopäivä grüßt freundlich in die Kamera (Keittopäivä bedeutet „Suppentag“): Paul Kernick (links), Noora Virtaniemi und Mia Lehto. Gäste genießen die Suppe.Foto: Roy Bäckström

Ein weiteres, relativ neues Paradies für Foodies ist „Streat Helsinki“ – ein jährliches stattfindendes Street-Food-Festival, das Imbisswagen und traditionell abends geöffneten finnischen Imbissbuden (snägäri) ihren wohlverdienten Platz in der kulinarischen Szene Finnlands einräumt. 2015 wurden während dieses Events 55.000 Street-Food-Gerichte verkauft.

Von Maarit Niemelä, Februar 2016

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